Museen Burg Altena Fritz-Thomée-Str. 80 58762 Altena Tel.: +49 2352 9667034Fax: +49 2352 25316 museen@maerkischer-kreis.de www.burg-altena.maerkischer-kreis.de

Museen Burg Altena

Die Museen Burg Altena sind Ankerpunkt auf der Tälerroute der Europäischen Route der Industriekultur und Highlights von WasserEisenLand



►Ritter, Schmiede und Wandersleut: Die Museen Burg Altena
►Museumspädagogische Programme + Führungen
►Kontakt+Öffnungszeiten
►Gastronomie+Jugendherberge
►Verkehrsanbindung
►Veranstaltungen + Tourismus


Die Museen Burg Altena: Ritter, Schmiede und Wandersleut

In malerischer Lage, hoch über der alten Drahtzieherstadt Altena an der Lenne, thront eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands. Der mächtige Wehrbau auf der Wulfsegge lässt das Herz jedes Ritter- und Burgenromantikers höher schlagen. Die Burg Altena war das historische Zentrum der Grafschaft Mark und ist heute noch geschichtlicher und kultureller Mittelpunkt des märkischen Sauerlandes.

Wechselvolle Geschichte
Die lange und wechselvolle Geschichte der Burg Altena begann in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Seitdem war sie zunächst Stammburg, dann Amtsburg der Grafen von Altena-Mark, ab 1609 kam sie unter brandenburgisch-preußische Herrschaft. Den Preußen diente sie als Garnisonsitz, später als Kriminalgericht und Gefängnis, ab 1771 beherbergte sie außerdem das städtische Waisen- und Armenhaus. Im 18. und 19. Jahrhundert verfiel die Burg zusehens und die Altenaer Bevölkerung nutzte sie sogar als Steinbruch. Bürgerliches Engagement führte dazu, daß die Ruine von 1907 bis 1915 wieder aufgebaut wurde. Seitdem beherbergt die Burg Altena neben einer Jugendherberge und einer Gastronomie vor allem zwei Museen mit überregionaler Anziehungskraft.

Museum der Grafschaft Mark
Hauptmuseum ist das bereits 1875 gegründete und 1912 in die Räume der Burg Altena verlagerte Museum der Grafschaft Mark. Das älteste regionalgeschichtliche Museum Westfalens verfügt über einen sehr wertvollen und bedeutenden Sammlungsbestand: Es zeigt Rüstungen, Wehr- und Jagdwaffen, sakrale Kunst, Grafik und Gemälde, Kunstgewerbe - wie Keramik, Zinn, Glas und Porzellan -, Stilmöbel, bäuerliches Gerät, Schmie-dehandwerk, Geologie und Archäologie.

Modernes Museum zur Regionalgeschichte
Seit 2000 präsentiert sich das Museum mit einer neu konzipierten und völlig überarbeiteten Dauerausstellung. Entstanden ist ein modernes Museum zur Regionalgeschichte, das die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die traditionsreiche Geschichte des Märkisches Sauerlandes nimmt. Der Spannungsbogen der neuen Ausstellung, die die Besucher an vielen Stellen mit einbezieht, reicht von der geologischen und archäologischen Frühgeschichte über das Mittelalter, die Frühe Neuzeit und das Industriezeitalter bis in die Gegenwart.

Alltag von Rittern, Bauern und Handwerkern
Üppige Inzenierungen lassen die Besucher teilhaben an den Kämpfen, Turnieren, Jagden und Tafelfreuden der Ritter und Adeligen. Spannende Objekte beantworten außerdem die Fragen: Welche Religion hatten die Märker und wie waren ihre Kirchen ausgestattet? Wie lebten die Bauern und was stellten die Drahtzieher und Schmiede her? Warum gab es so viele Brände? Staunen und Wiedererkennen sind erwünscht in der Abteilung, die sich mit Redewendungen befasst, die noch heute in Gebrauch sind. 26 Ausstellungsobjekte verdeutlichen, warum wir heute immer noch einen Zacken zulegen und unser Licht unter den Scheffel stellen. Wie schwer ein Kettenhemd war, können die Besucher am eigenen Leib erfahren. Kettenhemden und Helme liegen zur Anprobe bereit. Die ursprünglichen Lebensverhältnisse auf einer Burg lassen sich besonders gut im Bergfried nachvollziehen.

Vom Rennfeuer zu „Weltklasse aus dem Sauerland“
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist die Geschichte der Eisengewinnung- und -verarbeitung im märkischen Sauerland. Die Geschichte der Eisenproduktion beginnt mit den Rennfeuern, den ersten einfachen Verhüttungsformen. Modelle und ein Film machen die einzelnen Produktionsschritte verständlich. Die Besucher erfahren, wie sich die Technik der Eisenherstellung von den offenen Rennfeuern über die Schachtöfen bis hin zu den Floßöfen, den Vorläufern der heutigen Hochöfen, entwickelte. Das so gewonnene Metall wurde in der Region weiter verarbeitet. Eine entscheidende Rolle bei der Verarbeitung spielte der Schmied. Ob als Huf- und Waffenschmied, Kessel- und Kunstschmied, im Mittelalter war er ein echter “Alleskönner”. Das produzierende Gewerbe hat auch heute noch im märkischen Sauerland einen hohen Stellenwert. “Weltklasse aus dem Sauerland” ist der Ausstellungsbereich betitelt, der die heutige Produktvielfalt zeigt. Wer sich zum Schluss des Rundgangs einen kalter Schauer über den Rücken laufen lassen will, wirft noch einen Blick in das Burgverlies.

Erste Jugendherberge der Welt
Internationale Bekanntheit verdankt die Burg Altena vor allem der ersten ständigen Jugendherberge der Welt, die hier auf Betreiben des Lehrers Richard Schirrmann 1912 eingeweiht wurde. Von Altena aus verbreitete sich die Idee der Jugendherbergen in die ganze Welt. Die Herberge auf der Burg war bis in die 1950er-Jahre in Betrieb und ist als Museum Weltjugendherberge noch im Orginalzustand erhalten. Wer wissen will, wie sich die Wanderer damals betteten, kann im Mädchenschlafsaal auf zwei Strohmatratzen probeliegen.

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Museumspädagogische Programme



Schatzsuche
Kleine Gespenster huschen in die entlegensten Winkel der Burg und entdecken so auf ganz besondere Art die historischen Mauern. Die Aufgabe der als Gespenster verkleideten Kinder ist es, einen verschollenen Schatz zu finden. Bevor die spannende Suche startet, stellen sich die Bewohner der Burg in einem Stabpuppenspiel vor. Von Graf und Gräfin, Bauer und Schmied erfahren die kleinen Besucher viel über das Leben im Mittel-alter. Außerdem gibt es da noch das Burggespenst Maximilian, das vielleicht ein paar Tipps geben kann...

Altersempfehlung: 5-10 Jahre
Gruppengröße: Maximal 20 Personen pro Führung
Besonders gut geeignet für Kindergartengruppen, Grundschulen und Kindergeburtstage
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 30 Euro (Di.-Fr.) 40 Euro (Sa., So., feiertags) und Museumseintritt

Vom Knappen zum Ritter
Der Weg zum Ritter war lang und beschwerlich. Mit sieben Jahren begannen die Jungen die Ausbildung als Page, mit 14 nannten sie sich Knappe und mit etwa 21 Jahren erhielten sie den Ritterschlag. Ganz so lange müssen die Kinder bei diesem Programm nicht warten. Aber ohne den Beweis, dass sie ohne Furcht und Tadel sind, geht es natürlich nicht. An sieben Stationen, die sich an den sieben Tugenden orientieren, dürfen die Knappen und Knappinnen ihr Können unter Beweis stellen. Die Ritteranwärter legen Rüstungsteile an, führen ein Schwert und schießen mit der Armbrust. Doch wer ein wahrer Ritter oder eine Ritterin sein will, weiß sich auch bei Tisch und in Gesellschaft recht zu benehmen. Der Höhepunkt ist der Ritterschlag in der Kapelle.

Altersempfehlung: 6 bis 12 Jahre
Gruppengröße: maximal 12 Personen pro Führung
Besonders gut geeignet für Kindergeburtstage und Gruppen, bei Schulklassen: mit meh-reren Führern
Dauer: max. 120 Minuten
Kosten: 35 Euro (Di.-Fr.) 45 Euro (Sa., So., feiertags) und Museumseintritt;
jedes Kind erhält eine 20-seitige farbige Broschüre mit Urkunde
Vom Knappen zum Ritter (Erwachsenenversion)
Wegen der großen Nachfrage wird das Programm mit einigen kleinen Abwandlungen auch für Erwachsenengruppen angeboten.
Gruppengröße: maximal 15 Personen

In aller Munde – Sprichwörtliche Redensarten und was dahinter steckt
Was ist das für ein Mensch, der alles auf die Goldwaage legt? Wann muss jemand sei-nen Löffel abgeben und an wen? Was die sprichwörtlichen Redensarten ursprünglich bedeuteten und woher sie stammen, zeigt der Ausstellungsraum „In aller Munde“. Jedes Sprichwort trifft hier auf seinen Ursprung. Wer weiß schon, wie das Kerbholz aussieht, auf dem er etwas hat? In fast allen Räumen der Burg gibt es Gegenstände, von denen sich Redewendungen ableiten lassen. Das Programm lädt dazu ein, diese Dinge zu entdecken und Sprichwort und Ausstellungsstück zusammenzuführen. Damit es nicht zu kniffelig wird, gehen Teams gemeinsam auf die Suche.

Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Gruppengröße: maximal 16 Personen pro Führung
Besonders gut geeignet für Schulklassen ab Klasse 4, auch für Erwachsenengruppen
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 30 Euro (Di.-Fr.) 40 Euro (Sa., So., feiertags) und Museumseintritt

Gruppenführungen
Neben den besonderen museumspädagogischen Programmen gibt es natürlich auch Gruppenführungen durch die Museen Burg Altena. Wünschen Sie einen besonderen thematischen Schwerpunkt, sprechen Sie diesen bitte bei der telefonischen Führungsbuchung ab. Die Mitarbeiter des Museums versuchen, Ihren Vorstellungen möglichst gerecht zu werden. Darüber hinaus werden Führungen in Fremdsprachen angeboten. Bitte fragen Sie nach, ob Ihre 'Wunschsprache' dabei ist.
Die Gruppenführungen sollten – wie auch alle anderen museumspädagogischen Pro-gramme – mindestens 14 Tage im voraus unter der Telefonnummer (02352) 966 7034 angemeldet werden.
Gruppengröße: Maximal 20 Personen pro Führung (bei größerer Personenzahl muss die Gruppe geteilt werden)
Dauer: 90 Minuten
Kosten: 30 Euro (Di.-Fr.) 40 Euro (Sa., So., feiertags) und Museumseintritt

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Kontakt + Öffnungszeiten


Adresse
Museen Burg Altena
Fritz-Thomée-Straße 80
58762 Altena

Kontakt
Verwaltung, Buchen von Führungen:
Tel.: 0 23 52 / 9 66 - 70 34
Fax: 0 23 52 / 2 53 16
Museumspädagogik:
Tel.: 0 23 52 / 9 66 - 70 21
Informationen während der Öffnungszeiten:
Tel.: 0 23 52 / 9 66 - 70 23
E-Mail: museen@maerkischer-kreis.de
www.burg-altena.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag von 9.30 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Montags geschlossen außer
Ostermontag, Pfingstmontag und 2. Weihnachtstag
von 11 bis 18 Uhr
24.12., 25.12., 31.12. und 1.1. geschlossen

Kombikarten
Die Eintrittskarten sind Kombikarten, die auch zum Besuch des Deutschen Drahtmuseums berechtigen, das sich 300 m unterhalb der Burg Altena befindet. Die Karten sind deshalb mit zwei Abrissen versehen. Sollten Sie an einem Tag nicht beide Häuser schaf-fen, können Sie zu einem späteren Zeitpunkt mit dem verbliebenen Abriss das andere Museum besuchen.

Besuchsdauer
Für eine Visite der Museen Burg Altena sollten Sie sich etwa eineinhalb bis zwei Stunden Zeit nehmen. Ein Besuch der Museen Burg Altena und des Deutschen Drahtmuseums einschließlich eines dazwischenliegenden Aufenthaltes in der Burggstronomie verspricht etwa drei bis vier kurzweilige Stunden.

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Gastronomie + Jugendherberge


Burgrestaurant Kastell auf der Burg Altena
Tel.: 0 23 52 / 28 84
Fax: 0 23 52 / 28 83
E-Mail: info@burgrestaurant-kastell.de
www.burgrestaurant-kastell.de

Jugendherberge des DJH auf der Burg Altena
Tel.: 0 23 52 / 2 35 22
Fax: 0 23 52 / 2 63 30
www.djh-wl.de/burg.altena

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Verkehrsanbindung


Deutsche Bahn
DB-Bahnhof Altena an der Bahnstrecke Hagen - Siegen. 15 bis 20 Minuten Fußweg.

Bushaltestellen
Bahnhof: S 1 aus Richtung Iserlohn und Lüdenscheid. 15 bis 20 Minuten Fußweg.
Informationen zum Fahrplan: www.bahn.de

Markaner ZOB: 33 aus Richtung Hemer, 36 aus Richtung Werdohl, 37 aus Richtung Iserlohn-Letmathe und Lüdenscheid, 30, 32, 34, 38, 39 innerstädtisch in Altena. 10 bis 15 Minuten Fußweg.
Bungern: 36 aus Richtung Werdohl, 37 aus Richtung Iserlohn-Letmathe und Lüdenscheid, 30, 34, 38 und 39 innerstädtisch in Altena. 5 Minuten Fußweg bis zum Deutschen Drahtmuseum und Fahrt mit dem historischen Bürgerbus oder 10 bis 15 Minuten Fußweg bis zur Burg Altena.
Informationen zum Fahrplan: www.mvg-online.de

Bürgerbus
Der historische Bürgerbus pendelt regelmäßig zwischen dem Bungernparkplatz (in der Nähe der Bushaltestelle Bungern) und der Burg Altena. Informationen zum Fahrplan: Bürgerbusverein Altena e. V.: 0 23 52 / 2 33 77
oder Bürgerbus: 0170- 8010401.

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Veranstaltungen, Wander- und Radtour, Tourismus

Burgrock und mehr
Informationen zu großen Open-Air-Veranstaltungen wie Burgrock, zu den klassischen Konzerten und Burgfesten: (02352)966 7050
Die Museen sind an einem Sommerwochenende von Freitag bis Sonntag wegen der Veranstaltung Burgrock geschlossen. Es empfiehlt sich deshalb, vor einem Besuch im Sommer den Termin von Burgrock zu erfragen.

Weitere Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und Unterkünfte in Altena finden Sie auf der Homepage der Stadt Altena

sowie auf der Homepage des Freizeit- und Tourimusverband Märkisches Sauerland, www.mk-tourismus.de

Hinweise auf die aktuellen Veranstaltungen an der Burg Altena finden sie HIER.

Wander- + Radwege
Wanderwege um den Burgberg sowie - Wanderwege rund um Altena (gekennzeichnet mit AL)
Wandernswert ist der Drahthandelsweg Iserlohn-Altena: www.drahthandelsweg.de

Altena liegt an dem Raderlebnisweg Lenneroute: www.lenneroute.de

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Öffnungszeiten

Montag: geschlossen
Dienstag: 9.30-17.00 Uhr
Mittwoch: 9.30-17.00 Uhr
Donnerstag: 9.30-17.00 Uhr
Freitag: 9.30-17.00 Uhr
Samstag: 11.00-18.00 Uhr
Sonntag: 11.00-18.00 Uhr
am 24.12.,25.12.,31.12. und 1.1. sowie bei Großveranstaltungen wie Burgrock geschlossen
Karte lädt ...

Veranstaltungen

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