Kettenschmiede Sichtigvor Möhnestraße 96 (Freizeitpark) 59581 Warstein Tel.: +49 2925 3310 www.kettenschmiede.de

Kettenschmiede Sichtigvor

Erzlagerstätten, Holzkohle und Wasserkraft schufen schon vor Jahrhunderten die Voraussetzungen für den Umgang mit Metallen im Möhnetal. Die Entwicklung der Kettenindustrie im 19. Jahrhundert führte zu einer neuen Blüte der Metallverarbeitung. Neben der industriellen Fertigung von Ketten entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Vielzahl von kleinen Heimschmieden mit zwei oder auch mehr Schmiedefeuern. In mühevoller Handarbeit verschweißten die Schmiede Kettenglieder zu Ketten für die Landwirtschaft und Industrie.

Um 1900 gingen in Sichtigvor, Mülheim und Waldhausen mehr als 200 Schmiede diesem Handwerk nach. Der Arbeitskreis für Heimatpflege errichtete 1984 nach alten Vorbildern eine Kettenschmiede mit zwei Schmiedefeuern. Sie erinnert an ein Handwerk, das von etwa 1840 bis 1970 eine bedeutende Erwerbsquelle im Möhnetal darstellte. 2008 konnte die Schmiede erweitert werden, um so den Besuchergruppen besser gerecht werden zu können.

Quelle: Flyer Möhnetaler Geschichtsweg, www.moehnetalweg.de

Wenn Sie sich direkt auf den Weg machen möchten, haben Sie auf der Homepage des Warsteiner Möhnetal Geschichtsweg die Möglichkeit sich einen informativen Flyer herunter zu laden.

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