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Rheinisches Braunkohlerevier

 

Im Städtedreieck zwischen Aachen, Köln und Mönchengladbach trifft man auf "wandernde Löcher", die bis zu 350 m tiefen Gruben der Braunkohletagebaue. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Braunkohle an den Höhenrücken der Ville in größeren Mengen abgebaut. Um 1900 ging der Abbau über zum Groß- und Tieftagebau. Es entstanden weitere Reviere im Norden, später auch im Westen.

In den 1950er Jahren entwickelte man Verfahren für den tiefen Tagebau. Riesige Schaufelradbagger tragen zunächst den Abraum ab, bevor man auf die Kohleflöze trifft - das Verhältnis von Abraum zu Kohle beträgt 4,5:1.

Kohle und Abraum aus den drei Tagebauen Hambach, Inden und Garzweiler werden über kilometerlange Förderbänder transportiert. Die Kohle wird zur Verstromung in Großkraftwerken und zur Herstellung von Veredelungsprodukten wie Brikett, Staub, Wirbelschichtkohle und Koks genutzt. Aus dem gewaltigen Abraum entstehen neue Landschaften: an den Rändern der Tagebaue künstliche Berge und auf den ausgekohlten Bereichen rekultivierte Acker- und Waldflächen sowie künstliche Seen.

 


 

Links zu weiterführenden Informationen

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Straße der Energie >>
Wegweiser zu den Aussichtspunkten (pdf) >>
WIKIPEDIA: Rheinisches Braunkohlerevier >>


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