Aktuelles

 

GAG-Preis für Industriekultur - Aufruf zur Bewerbung

 

Die Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur e.V. vergibt den GAG-Preis für Industriekultur. Prämiert wird ein Projekt eines ehrenamtlich arbeitenden Vereins, einer Initiative oder Gruppierung, das der Erforschung, dem Erhalt oder der Popularisierung technikhistorischer oder industriekultureller Objekte gewidmet ist.
Die Bewerbung um den Preis geschieht formlos durch Einreichen einer Beschreibung des betreffenden Objektes im Umfang von höchstens drei DIN A4-Seiten. Bewerbungsfrist ist der 30. April 2017. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch ein Preiskomitee aus je einem Vertreter/einer Vertreterin der Georg-Agricola-Gesellschaft, von TICCIH Deutschland sowie der Zeitschrift Industriekultur.
Der mit 500 € dotierte Preis wird alljährlich auf der Jahrestagung der GAG verliehen. Außerdem besteht für den Preisträger die Möglichkeit, seine Arbeit und das prämierte Objekt in einem Artikel in der Zeitschrift Industriekultur vorzustellen.
Bewerbungen sind zu richten an:
Georg-Agricola-Gesellschaft e.V., Geschäftsstelle, Kreuzerdriesch 69, 52076 Aachen
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Heimat-Touren 2017 der NRW-Stiftung

Museen, Ausstellungen, Naturschutzzentren - die Nordrhein-Westfalen-Stiftung bietet auch im Jahr 2017 wieder "Heimat-Touren" zu von ihr geförderten Natur- und Kulturprojekten an; unter diesen sind zahlreiche industrie- und technikgeschichtliche Standorte.
Die Stiftung übernimmt die Fahrtkosten für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Jahrgangsstufen, die ihre Klassenausflüge zu einem der rund 200 landesweit angebotenen Ziele machen.
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Industriedenkmalstiftung übernimmt Koepchenwerk in Herdecke

 

In seiner Sitzung am 15.11.2016 hat das Stiftungskuratorium die Zustiftung des nationale bedeutsamen Denkmals der Energiewirtschaft beschlossen. Das 1927-30 am Hengsteysee erbaute Pumpspeicherkraftwerk, bestehend aus der historischen Maschinenhalle mit Kommandohaus inklusive der vier originalen Maschinensätze, dem oberhalb des Werks am Hang gelegene Schieberhaus mit dem markanten RWE-Schriftzug und den vier ebenfalls landschaftsprägenden Rohrleitungen wird nun der 14. Stiftungsstandort.
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Neuer Ausstellungsbereich "Die Macher und die Spinnerei" in der Spinnerei des Textilwerks Bocholt

Auf zwei Ebenen präsentiert das LWL-Industriemuseum ab dem 02.10.2016 in der ehemaligen Spinnerei Herding die Geschichte und das Wirken der Textilunternehmer in Westfalen und verzahnt dabei die Lebens- und Geschäftswelt der Unternehmer mit der Produktion. Das Spektrum der über 500 Exponate reicht vom Füllhalter über Möbel und Gemälde bis zur Mode aus verschiedenen Jahrzehnten. Besonders augenfällig: die gewaltigen und funktionstüchtigen Maschinen aus der LWL-Sammlung, die in Umfang und Bandbreite als einmalig in Europa gilt. 
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LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen eröffnet Gebläsehaus

 
Nach mehrjähriger Sanierung wurde die ehemaligen Kraftzentrale der Henrichshütte Hattingen am 13.09.2016 als Ort für Geschichte, Kunst und Kultur eröffnet. Für 2,9 Millionen Euro - davon 80 Prozent Landesmittel - wurde das 110 Jahre alte Baudenkmal für die museale Nutzung hergerichtet: Eine neue Elektroinstallation und ein Aufzug wurden eingebaut, das Dach und andere Bereiche statisch verstärkt, Oberlichtband und Glasflächen behutsam saniert, Fehlstellen in Böden und Mauerwerk ergänzt. 
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Jugendstil-Maschinenhalle des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern nach umfangreicher Sanierung eröffnet

 

2007 starteten die Vorarbeiten zur Instandsetzung dieser Inkunabel nordrhein-westfälischer Industriedenkmalpflege mit einer aufwändigen Bauuntersuchung und Schadensanalyse. Von vornherein ging es den Fachleuten nicht um die Rekonstruktion des ursprünglichen Zustands, sondern um den Erhalt des Gebäudes mit seinen vielfältigen Nutzungsspuren. Ab dem 05.09.2016 nutzt das LWL-Industriemuseum die Maschinenhalle insbesondere für Veranstaltungen und Ausstellungen. Die entsprechende Infrastruktur wurde denkmalverträglich integriert.
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Neue Publikationen

 

 

Entdeckerpass 2017 der Route der Industriekultur

Erkunden Sie die Route der Industriekultur mit dem neu aufgelegten, aktualisierten "Entdeckerpass". Er führt zu den Ankerpunkten, den schönsten Panoramen der Industrielandschaft und den bedeutendsten Siedlungen mit Angaben zu Öffnungszeiten, Anfahrten und ÖPNV-Verbindungen sowie  Hinweisen für Menschen mit Behinderungen.
Download Entdeckerpass 2017 >>

  

 

 

 

 

Zeitschrift "Industriekultur" [1.17]

Heft eins des Jahres 2017 befasst sich in seinem Schwerpunkt mit dem Thema "Arktis/Antarktis". In den Polarregionen einschliesslich Grönlands werden vergessene Orte abseits aller gewohnten touristischen Routen vorgestellt. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer spannender Beiträge, Regionalnachrichten und Lesetipps. ERIH stellt vier seiner Ankerpunkte vor.
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Denkmale der Industrie und Technik in Deutschland

Der opulent bebilderte, gut 450 Seiten starke Band vermittelt den Stand der Erfassung und Erhaltung von Kulturdenkmalen der Industrie und Technik. Gleichzeitig möchte er das Interesse derer wecken oder vertiefen, die bislang noch wenig Berührung mit der Industriedenkmalpflege hatten. Den Leser erwartet eine Mischung aus bekannten und unbekannteren Denkmalen aller Branchen und Zeitstellungen. mehr >>

 

 

 

Industriekultur Düsseldorf und das Bergisches Land

Der Band stellt die Verkehrs- und Technikgeschichte einer der wichtigen industriellen Kulturlandschaften Deutschlands vor. Das Bergische Land war lange vor dem Ruhrgebiet eine gewerblich-/ industriell hochentwickelte Region. Historisch weit zurückreichend waren Düsseldorf und das Bergischen Land eng verpflochten. Nicht zuletzt verband die erste Eisenbahn Westdeutschlands 1838/41 Düsseldorf und die bergische Region. mehr >> 

 

 

  

Tagungsband Industriekultur 2020

392 Seiten stark und zwei Kilogramm schwer: der Tagungsband "Industriekultur 2020" dokumentiert die Beiträge einer Tagung, die im Jahr 2011 im LWL-Industriemuseum stattfand. Mit großformatigen Fotos vermittelt eine "Bilderreise" einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Orte der Industriekultur und stellt sie mit kurzen Texten vor. mehr >>

  

 

 
 
 

Zwischen Rhein-Ruhr und Maas

Dass die westdeutsche Unternehmens- und Industriegeschichte ihre Ursprünge neben den scheinbar alles überragenden Ruhrgebiet auch in den vor- und frühindustriellen Industriezentren Eifel und Bergisches Land hat, wird selten ausreichend gewürdigt. Dieser Band liefert eine vielfältige Bestandsaufnahme des Umgangs mit dem industriellen Erbe in diesen Regionen und den industriegeschichtlichen Nachbarregionen in Belgien und Holland. mehr >>

 

   

Freizeitführer "Heiße Eisen"

Das Netzwerk „WasserEisenLand – Industriekultur in Südwestfalen“ stellt mit dem Freizeitführer „Heiße Eisen. Technikerlebnisse im Sauerland und Siegerland“ über 50 Technikdenkmäler und Industriemuseen Südwestfalens inklusive Ausflugtipps vor. Mit Hilfe von QR-Codes kann zudem eine schnelle Verbindung zu den Internetauftritten der Orte hergestellt werden. mehr >>

  

  

 


 

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27.-29.04.2017 | Technische Universität Bergakademie Freiberg
Wissenschaftliche Tagung: Authentizität und kulturelles Erbe. Identitäten, Grenzen und Räume
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21.05.2017 | Jahrhunderthalle Bochum
Eröffnung "Fahrradsommer der Industriekultur"
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05.06.2017 | Deutschland
Deutscher Mühlentag
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24.06.2017 | Ruhrgebiet
Extraschicht. Die Nacht der Industriekultur
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10.09.2017 | Europa
Tag des offenen Denkmals
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20.-22.09.2017 | Kopenhagen, Dänemark
ERIH-Konferenz 2017: “Industrial Tourism: Linking the past with the present and future”
Call for Papers ... mehr >>